Erfolgreiches Seminar über Migration und Trauma in Stolberg

Ende Oktober hatte ich Gelegenheit, die Stadt Stolberg in der Nähe von Aachen zu besuchen, um ein Seminar über das Thema “Interkulurelle Besonderheiten bei traumatischen Ereignissen” abzuhalten. Das Seminar gehört zum Angebot des Instituts für Arbeit und Gesundheit in Dresden (IAG) im Rahmen eines Programms zur Verbesserung der Arbeitssicherheit von Personen, die bei ihrer Berufstätigkeit eine hohe Stressbelastung erfahren aufgrund des unmittelbaren Umgangs mit Ausländern, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind.

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Als promovierter Sozialpsychologe und Interkultureller Trainer bestand meine Aufgabe in der Vermittlung von theoretischen und praktischen Erkenntnissen zum Thema Migration und zu den verschiedenen Akkulturationsstrategien (Assimilierung, Integration, Separation und Marginalisierung) von Ausländern in Deutschland. Darüber hinaus war dieses aber auch eine Gelegenheit, um über meine eigene Migrationsgeschichte und über die Schritte zu berichten, die ich selbst tun musste, um eine angemessene Stufe kultureller Integration in Deutschland zu erreichen. Continuar leyendo “Erfolgreiches Seminar über Migration und Trauma in Stolberg”

La paz es un recurso ¡Raro y valioso! ¡Hay que cuidarlo!

La llegada de refugiados a Europa y a Alemania supone un enorme desafío hacia el futuro.

Sin embargo, existen indicadores en política, economía, sociología y psicología social de los últimos años que me hacen dudar que este desafío pueda ser canalizado en forma constructiva hacia el futuro. Ojalá me equivoque y que de esta crisis que vive Europa, surja algo bueno para todos.

Yo siempre he creído y he tratado de practicar la idea de que “una crisis” no es ni buena ni mala. Es un hecho que acontece en la vida y que emerge a veces de improviso. Se trata, claro esta de un momento difícil, doloroso, des-estructurador. Pero es un momento para enfrentarse con valor, fuerza y claridad a los desafíos que nos plantea la vida.

En mi opinión, “crisis” no tienen la connotación negativa que mucha gente le da. Es un momento de transición, de transformación de creación de algo nuevo, y superación de algo viejo. El verdadero desafío no es la crisis en sí, sino lo que uno hace con ella. Continuar leyendo “La paz es un recurso ¡Raro y valioso! ¡Hay que cuidarlo!”

Warum bin ich nicht mehr dort und dennoch weiter dabei?

Victor Labra Holzapfel in Santiago de Chile 1986. Foto: Rodrigo Rojas de Negri

“Es ist gut, sich dessen bewusst zu sein, dass die Bedingungen der Vergangenheit in der Zukunft nie genau dieselben sein werden, weder auf dieser noch auf irgendeiner anderen Ebene, und dass wir niemals wieder genau dieselben sein werden.” (Jorge Bucay, Der Weg der Spiritualität. Den Gipfel erreichen und weiter steigen)

Anlässlich der Eröffnung einer neuen Ausstellung von Fotografien von Rodrigo Rojas de Negri in Concepción berichtete ein Freund aus studentischen Kampfzeiten auf Facebook, dass er beim Anblick dieser vor fast dreißig Jahren (1986) gemachten Aufnahme plötzlich erkannte: “die Vergangenheit holt dich überraschend wieder ein”.

Ja, manchmal kehrt die Vergangenheit überraschend zu uns zurück, leuchtet blitzartig auf, ohne Vorwarnung. Ob es uns gefällt oder nicht, manchmal lebt die Vergangenheit auf, nimmt Gestalt an, wird Gegenwart, Realität. Das passiert, weil es ein inneres Register aller unserer gelebten Erfahrungen gibt, die in irgendeiner Weise in uns gespeichert sind. Nichts von dem, was wir in der Vergangenheit erlebt haben, geht verloren. Es ist da. Continuar leyendo “Warum bin ich nicht mehr dort und dennoch weiter dabei?”

Exposición de fotos de Rodrigo Rojas de Negri

Foto von Rodrigo Rojas de Negri in Santiago de Chile 1986Es bueno recordar que las condiciones del pasado nunca serán exactamente las mismas en el futuro, ni en este ni en ningún otro plano, y que nosotros nunca volveremos a ser exactamente los mismos (Jorge Bucay, El camino de la espiritualidad. Llegar a la cima y seguir subiendo).

Con motivo de inaugurarse en Concepción, una nueva exposición fotográfica de Rodrigo Rojas de Negri, un amigo de luchas estudiantiles (Fabio Moraga) señalaba en Facebook, que al ver esta fotografía tomada hace casi tres décadas (1986) de pronto recordó, abruptamente, pues “el pasado viene a ti de improviso!.

 Es verdad, el pasado a veces viene a nosotros de improviso, emerge desde adentro, como un rayo, y sin aviso. A veces es algo grato pero no siempre. Pero, nos guste o no, a veces el pasado se manifiesta y adquiere forma, presencia, realidad. Esto ocurre, porque existe un registro interno de todas nuestras experiencias vividas, que de algún modo quedan grabadas en nuestro interior. Nada de lo que nos ha ocurrido en pasado se pierde. Queda ahí. Continuar leyendo “Exposición de fotos de Rodrigo Rojas de Negri”

Die Tore von Himmel und Hölle

Ein Krieger kam zu Zen-Meister Hakuin und fragte: “Gibt es so etwas wie Himmel und Hölle?”

Hakuin fragte: “Wer bist du”

Der Krieger antwortete: “Ich bin der oberste Samurai des Kaisers”

Hakuin sagte: “Du, ein Samurai? Mit diesem Gesicht siehst du eher aus wie ein Bettler!”

Da wurde der Krieger wütend und zückte sein Schwert.

Hakuin stand ruhig vor ihm und sagte:

“Hier öffnen sich die Tore der Hölle”

Als er den Meister so gelassen dastehen sah, steckte der Soldat sein Schwert in die Scheide und verneigte sich.

Da sagte Hakuin:

“Und hier öffnen sich die Tore des Himmels”

Himmel und Hölle sind keine geografischen Orte. Wenn ihr euch aufmacht, sie zu suchen, werdet ihr sie nirgends finden, denn sie sind in euch. Sie gehören zu eurer Psyche. Der Verstand ist Himmel und auch Hölle.

Der Verstand ist zu beidem fähig. Aber die Leute stellen sich immer alles irgendwo da draußen vor. Unser Blick geht ständig nach außen, denn nach innen zu schauen, ist schwierig. Wir sind nach außen gerichtet. Continuar leyendo “Die Tore von Himmel und Hölle”

XXXIII

Wer andere kennt, ist klug;
wer sich selbst kennt, ist erleuchtet.
Wer andere überwindent, hat Kraft;
wer sich selbst überwindent, ist stark.
Wer weiß, dass er genug hat, ist reich.
Wer nicht aufgibt, zeigt Willensstärke.
Wer seine Mitte nicht verliert, wird nicht untergehen.
Wer stirbt, ohne sich selbst aufzugeben, bleibt ewig ein Teil des Lebens.

El que conoce a los hombres es inteligente.
El que se conoce a sí mismo es sabio.
El que vence a los demás tiene vigor.
El que se vence a sí mismo es verdaderamente fuerte.
El que se contenta con lo que tiene es rico.
El que persevera es hombre de voluntad.
El que no pierde su Centro, resiste.
El que muere y no perece, tiene larga vida.

Lao Tse
Tao Te King
El libro del camino